ifa und HL7: eine Erfolgsgeschichte Print

Informationstechnologie im Gesundheitswesen (Health-IT) stellt heute höchste Anforderungen an internationale Standards. HL7 (Health Level 7) stellt den wohl wichtigsten Standard dar. Mit HL7-Komponenten können sich verschiedene Software-Systeme miteinander „unterhalten“, sodass Daten automatisch übertragen werden können. Das spart Doppeleingaben und vereinfacht zum Beispiel die Implementierung der Elektronischen Gesundheitsakte (EPA) in bestehende Krankenhausinformationssysteme. Allerdings ist der Entwicklungsaufwand deutlich höher als bei individuellen Eigenentwicklungen.

Chris Reinartz, Vorstand für Entwicklung: „Mehr als 60% unserer Entwicklungskapazitäten werden heute schon durch Zertifizierungsanforderungen und Entwicklungen nach Standards wie HL7, DICOM und die entsprechenden IHE-Projekte gebunden. Nur etwa 40% der Kapazitäten können frei für Optimierungen und neue Produkte eingeplant werden. Allerdings hat das auch den Vorteil, dass unsere Marktposition geschützt wird. Die meisten möglichen Wettbewerber können kaum über 2,0 Mio. Euro wie die ifa systems AG jedes Jahr in die Entwicklung investieren.“

HL7 führt gerade mit Version 3.X die dritte Generation ein, die deutlich höhere klinische Anforderungen als die Version 2.X stellt. Das ifa-Team ist auch in diesem medizinischen Bereich besonders aktiv. Der erfolgreiche Abschluss des IHE-Eye-Care-Projekts 2013 hat das eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Mehr zu HL7: www.hl7.org