ifa-US-Team stellt neue wissensbasierte Software-Generation vor Print

Auf einem Workshop für ausgewählte Anwender in Ft. Lauderdale, Florida, USA, wurde am 30. Januar 2014 eine neue IMS-Version vorgestellt. IMS steht für die Kombination von ICD-10, Meaningful Use und SNOMED. Diese 3 Anforderungskataloge für Ärzte in den USA leiten einen Paradigmenwechsel im amerikanischen Gesundheitswesen ein. Ab dem 1. Oktober 2014 müssen alle Patientendaten nach standardisierten Terminologien dokumentiert werden. Damit soll die Transparenz und Qualität medizinischer Leistungen verbessert werden.

Chris Reinartz, Vorstand der ifa systems AG und verantwortlich für die Entwicklung: „Die neuen Dokumentationsanforderungen in den USA bedeuten tatsächlich einen Umbruch. Health Information Technology bekommt eine ganz neue Dimension. Die ifa-Erfahrung mit ICD-10 in Europa und mit wissensbasierten Systemen in der Ophthalmologie ist jetzt ein großer Vorteil für die amerikanischen Kunden. Die neue IMS-Generation entwickelt aus dem Patientenkontext (Anamnese, Befunde, Testergebnisse) intelligente Vorschläge für die Diagnosestellung, die die Umsetzung der neuen Richtlinien durch den Augenarzt sehr einfach machen. Das sehr positive Feedback auf dem ersten IMS-Workshop in Florida ist eine schöne Anerkennung für die harte Arbeit des ifa-Teams in den letzten Monaten“.
Nach einer Studie der Vereinigung amerikanischer Augenärzte (American Academy of Ophthalmology) haben ca. 60% der Ophthalmologen noch kein EHR-System (Electronic Health Record). Das sind etwa 11.000 potentielle User der insgesamt 18.500 praktizierenden Augenärzte. Bislang arbeiten mit dem ifa-System in den USA etwa 470 Augenärzte und 2.300 Team-Mitglieder (Marktanteil bislang ca. 6,5%).