US-Tochter der ifa systems AG meldet umfassenden Großauftrag Print
Die ifa united i-tech Inc., Ft. Lauderdale, Florida, 100%ige Tochtergesellschaft der ifa systems AG, hat einen umfassenden Entwicklungs- und Projektvertrag mit einem Volumen von ca. 3,7 Mio. USD abgeschlossen. Im Mittelpunkt der Entwicklungen stehen Anwendungen von „Big Data“ im Gesundheitswesen wie Telemedizin, Systeme zur klinischer Entscheidungsunterstützung sowie Genforschung in der Ophthalmologie.
Carsten Becker, CEO der ifa-US-Gesellschaft: „In den vergangenen Jahren haben wir in hochspezialisierte Kapazitäten für Health-IT-Produkte investiert. Die ifa united i-tech Inc. und die inoveon Corp. sind daher gut für diese technologischen Herausforderungen aufgestellt. Die Zusammenarbeit mit IBM Watson Health ist dabei natürlich eine erfolgversprechende Ausgangssituation und auch eine spannende Herausforderung.“

Seit Dezember 2015 hält die Topcon-Gruppe, Japan, 50,1 % an der ifa systems AG. Damit können die Partner Topcon, ifa und inoveon (Tii) komplette Projekte von der Medizintechnik über das Datenmanagement bis hin zur klinischen Ergebnisoptimierung anbieten. Zielgruppen für diese Lösungen sind neben Augenkliniken und ophthalmologischen Versorgungsnetzwerken auch Unternehmen der Pharma- und Medizintechnikindustrie sowie Versicherungen und staatliche Organisationen.
Claudia Wente-Waedlich, Direktorin für klinisches Produktmanagement der ifa-Gruppe: „Mit Prof. Lloyd Hildebrand, Oklahoma, USA, mit dem wir bereits seit über 20 Jahren zusammenarbeiten, konnte ein hochqualifizierter medizinscher Leiter für die Projekte rund um wissensbasierte zukünftige Life-Science-Lösungen mit IBM Watson Health gewonnen werden. Das eröffnet auch Potentiale in der aktuellen Genmedizin, in der bereits das erste Projekt in Japan akquiriert werden konnte, das im neuen Projektvertrag enthalten ist.“   
 
In der Vorwoche hatte IBM mitgeteilt, dass die ifa-Gruppe und Topcon in die neue Kollaboration von Watson Health („Watson Health Medical Imaging Collaborative“)  aufgenommen wurden (IBM Pressemitteilung).