Mit digitalen Informationssystemen werden ärztliche Entscheidungen sicherer (CDSS) Print

Kann ein Arzt in seinem Fachgebiet eigentlich alles wissen? Die Antwort auch von Medizinern selbst lautet natürlich „nein“. Jährlich gibt es in der Medizin mehr als 500.000 wissenschaftliche Veröffentlichungen mit wichtigen Informationen zur optimalen Behandlung von Patienten. Durch digitale Wissensdatenbanken können diese medizinischen Fortschritte direkt im Behandlungsablauf zur Verfügung gestellt werden.
Dazu werden die elektronische Patientenakte (ePA) und ein sogenanntes CDSS (Clinical Decision Support System) eingesetzt. Die Daten eines Patienten (Anamnese, Befunde, klinische Testergebnisse etc.) werden dazu direkt in die digitale Akte eingegeben und hinsichtlich möglicher Diagnosen und Therapien analysiert.

Diese werden dann dem Arzt zusammen mit weiterführenden Informationen am Bildschirm angeboten. Die medizinische Entscheidung bleibt natürlich weiterhin beim Arzt. Dieser kann die Behandlungsplanung auf der Grundlage gesicherter und aktueller Informationen treffen.
Die ifa Gruppe hat das bislang einzigartige System für das Zusammenwirken einer elektronischen Patientenakte und eines professionellen Systems zur Entscheidungsunterstützung in der Ophthalmologie (Augenheilkunde) entwickelt. Dabei werden sowohl offizielle medizinische Leitlinien wie auch eigene Analysen aus der Zusammenarbeit mit Augenärzten weltweit implementiert.
Informationen:     http://en.wikipedia.org/wiki/Clinical_decision_support_system