Wissen und Software verbesseren die Medizin Print

Auf der internationalen Konferenz der Augenchirurgen in Boston (ASCRS = American Society for Cataract and Refractive Surgery) stellte das ifa-Team erstmals das neue klinische Kodierungssystem für die internationale Augenheilkunde vor. Mit dem CCMM (Clinical Coding Management Module) haben Augenärzte weltweit die Möglichkeit, ihre lokale medizinische Dokumentation automatisch in klinische Standardterminologien (beispielsweise SNOMED und ICD-10) zu wandeln, um darüber mit Kollegen kommunizieren zu können.

Insbesondere in den USA spielt diese ärztliche Zusammenarbeit (Co-Management) eine große Rolle für die öffentliche  Förderung von Health-IT sowie die Honorierung medizinischer Leistungen.
Robert Habel: „Mit dem CCMM-System können wir z. B. auch internationale Projekte in anderen Sprachen unterstützen. So werden beispielsweise spanische Diagnosetexte für die große Conde Klinik in Mexiko City mit CCMM standardisiert und mit den englischen Kodierungen verbunden. Damit wird die immer wichtigere Kommunikation zwischen führenden Augenkliniken weltweit erst auf einem hohen Niveau möglich gemacht.“