Schadprogramme und Co. – die wichtigsten Fakten zu EMOTET

EMOTET ist derzeit in aller Munde – und dieses auch berechtigterweise. Innerhalb von fünf Jahren hat sich der Banking-Trojaner zu einer der gefährlichsten Schadprogramme entwickelt. Diese Software ist besonders gefährlich in der Hinsicht, dass sie Schutztechnologien, u. a. Virenschutzprogramme, umgeht und weitere Computer angreifen kann. Für Unternehmen können neben Datendiebstahl und Erpressung auch Stillstand der IT, Reputationsschäden gegenüber Geschäftspartnern und Kunden sowie DSGVO-Verstöße folgen, da Identitäts- und Zugangsdaten gestohlen werden können.

Wie verbreitet sich EMOTET?

Nachdem eine E-Mail mit infiziertem Anhang, meistens ein Microsoft-Office-Dokument, geöffnet wurde, ist der Rechner von der Schadsoftware infiziert, die sich dann im gesamten Netzwerk verbreitet. EMOTET entwickelt sich weiter, indem es die Informationen des infizierten Outlook-Postfachs nutzt, um authentisch aussehende E-Mails an die 180 letzten Kontakte der Outlook-Kontoinhabers verschicken kann. Schließlich, wenn die Hacker im System sind, bauen sie die Infrastruktur auf, um weitere Malware zu verbreiten. Bis die ersten Effekte im IT-System auffallen, kann es drei bis sieben Monate dauern, so dass die rechtzeitige Reaktion gegen den Angriff nicht möglich ist.

Wie können Sie sich schützen?

Der Einsatz bestimmter präventiver Maßnahmen ist demnach unumgänglich. Besonders wichtig ist z. B., dass Sie Ihre Betriebssysteme sowie Ihre Anwendungsprogramme auf dem neuesten Stand halten. Zudem sollten Sie auch vermeiden, dass bestimmte Mitarbeiter über Administratorrechte verfügen, da die Hacker gezielt die Admin-Rechner angreifen, weil sie dadurch die Kontrolle über das gesamte IT-System gewinnen können. Der Schutz Ihrer E-Mail-Accounts sollte priorisiert werden, da Cyber-Attacken hauptsächlich durch diesen Kanal erfolgen. Die spamhaus.org Organisation schätzt, dass täglich 500.000 EMOTET-E-Mails mit infiziertem Anhang versendet werden.

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