ifa systems AG stellt neuen Produktbereich vor Print

Der Austausch medizinischer Daten zur Steigerung der Effizienz und Qualität der Behandlung von Patienten spielt eine zentrale Rolle in diesem Jahrzehnt. Dieser Austausch muss über offene internationale Standards definiert und koordiniert werden. Die weltweit führenden Hersteller von Medizintechnik und Health-IT haben sich zu Initiativen zur Umsetzung offener Standards zusammengeschlossen. IHE (Integrating the Healthcare Enterprise) ist das wichtigste Projekt in diesem Kontext (www.ihe.org). In der Ophthalmologie wurde ein eigenes IHE-Komitee eingesetzt, das von der American Academy for Ophthalmology (www.aao.org) koordiniert wird. In IHE werden zwei zentrale Standards evaluiert und weiterentwickelt: DICOM (Digital Imaging and Communication in Medicine) und HL7 (Health Level 7).

Die ifa-Gruppe ist bereits seit 1996 aktives Mitglied in diesen Gruppen und stellt nun die 2. Generation eines Produktbereichs mit neuem Leistungsumfang vor. Dabei handelt es sich um hochspezialisierte Software-Produkte, die z.B. den Austausch von Bilddaten aus der Augenklinik mit dem zentralen Bildarchiv eines Krankenhauses, in dem Röntgenaufnahmen und Dokumente der Laserdiagnostik gespeichert sind, ermöglichen.  

Peter Scherer (Direktor Entwicklung der ifa united i-tech Inc. in Ft. Lauderdale, Florida, USA): „Mit der neuen Produktgeneration haben wir zwei erfolgreiche Pilotprojekte in den USA und Deutschland realisiert. Es ist ein historischer Schritt, dass Augenabteilungen großer Kliniken mit dem übergeordneten PACS (Picture Archive and Communication System) Bilder und Daten auf Knopfdruck austauschen können. Parallel werden auf der Grundlage von DICOM und HL7 auch die Daten der hochentwickelten Medizintechnik und der elektronischen Patientenakte (EPA) ausgetauscht. Die ifa-Investitionen der vergangenen 15 Jahre zahlen sich jetzt auch auf hohem Niveau für Patienten, Ärzte und Anbieter aus.“

Zielgruppen für die neue Software-Generation (Produktnamen ecPACS und net4eyes) sind IT-Spezialisten in großen Kliniken und auch Anbieter von Hightech-Medizintechnik. Seit die US-Regierung DICOM und HL7 als offizielle nationale Standards für die Medizin definiert hat, besteht Investitionssicherheit auch über den amerikanischen Markt hinaus. Marktanalysten sprechen schon von DICOMization weltweit und sehen die Potentiale für „vendor-neutral connectivity“ bei bis zu 50 % der Volumen des EPA-Marktes.